Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: März 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Benito Ferrise (Editfy), Leharstraße 14, 66113 Saarbrücken (nachfolgend „Auftragnehmer") und seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über Video-Editing-Dienstleistungen.
§ 2 Leistungsgegenstand und Kapazitäten
Der Auftragnehmer erbringt Video-Editing-Dienstleistungen im Rahmen eines monatlichen Kapazitäts-Retainers. Verkauft werden ausdrücklich Produktionskapazitäten in Form von Slots — keine garantierte Mindestanzahl fertiggestellter Videos. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem gewählten Paket (Starter, Agency, Scale) sowie der individuellen Vereinbarung.
§ 3 Nicht übertragbare Kapazitäten — kein Rückerstattungsanspruch
Nicht genutzte Kapazitäten, Slots oder Video-Requests verfallen am Ende des jeweiligen Kalendermonats ersatzlos. Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Rückerstattung, Gutschrift, Übertragung oder sonstige Kompensation für im Abrechnungsmonat nicht in Anspruch genommene Leistungen. Eine anteilige Vergütungsminderung ist ausgeschlossen.
Nicht genutzte Kapazitäten werden nicht auf Folgemonate übertragen. Jeder Monat beginnt mit dem vollständigen Reset der verfügbaren Kapazitäten gemäß gebuchtem Paket.
§ 4 Revisionen
Jeder fertiggestellte Video-Edit umfasst bis zu 2 (zwei) Revisionsrunden ohne Aufpreis. Eine Revisionsrunde umfasst alle innerhalb einer einzigen Feedback-Mitteilung kommunizierten Änderungswünsche. Weitere Revisionsrunden werden mit 49,00 € netto pro Runde berechnet.
Gibt der Auftraggeber nach Zustellung des überarbeiteten Videos innerhalb von 5 Werktagen kein Feedback, gilt das Video als abgenommen.
§ 5 Vertragsschluss und Laufzeit
Der Vertrag kommt durch schriftliche Bestätigung (E-Mail) zustande. Die Mindestlaufzeit beträgt 3 Monate. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils einen Monat, sofern er nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende schriftlich gekündigt wird.
§ 6 Vergütung und Zahlung
Die monatliche Vergütung ergibt sich aus dem gewählten Paket. Die Rechnung wird monatlich im Voraus gestellt und ist innerhalb von 7 Tagen ab Rechnungsdatum zu begleichen.
Bei Zahlungsverzug gilt:
- Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz der EZB (§ 288 Abs. 2 BGB)
- Mahngebühr von 15,00 € netto je Mahnstufe
- Ab der zweiten unbezahlten Rechnung ist der Auftragnehmer berechtigt, die Leistungserbringung bis zum vollständigen Ausgleich aller offenen Beträge einzustellen — ohne dass dies als Kündigung gilt
§ 7 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich:
- Rohmaterial, Briefings und Feedback vollständig und fristgerecht bereitzustellen
- Feedback innerhalb von 5 Werktagen zu erteilen
- Sicherzustellen, dass er über alle erforderlichen Rechte am übermittelten Material verfügt (Bild, Musik, Text, Markenschutz)
Verzögerungen durch nicht fristgerechte Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und berechtigen nicht zur Kürzung der Vergütung.
§ 8 Nutzungsrechte
Mit vollständiger Bezahlung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den finalen, abgenommenen Videos ein. Das Urheberrecht verbleibt beim Auftragnehmer. Dem Auftragnehmer bleibt das Recht, die erstellten Arbeiten zu Referenz- und Marketingzwecken zu verwenden, sofern der Auftraggeber dem nicht innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme schriftlich widerspricht.
Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Nutzung des übermittelten Materials entstehen.
§ 9 Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzliche und grob fahrlässige Pflichtverletzungen. Im Übrigen ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Ausgeschlossen ist insbesondere die Haftung für entgangene Gewinne, mittelbare Schäden, ausbleibende Reichweitenerfolge sowie Schäden durch Algorithmusveränderungen sozialer Plattformen.
§ 10 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen vertraulich zu behandeln und nicht ohne vorherige schriftliche Zustimmung an Dritte weiterzugeben. Diese Pflicht gilt zeitlich unbeschränkt, auch nach Vertragsende.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Saarbrücken, sofern der Auftraggeber Kaufmann ist. Änderungen dieser AGB werden dem Auftraggeber schriftlich mitgeteilt und gelten als genehmigt, sofern nicht innerhalb von 14 Tagen schriftlich widersprochen wird. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.